Biosphärenhaus
in Fischbach
Deutschlands erster
Baumwipfelpfad eröffnet
Luftiger Spaziergang über den Kronen
Aus bis zu
35 Metern Höhe kann die Natur
von oben entdeckt werden: Der erste Baumwipfelpfad
Deutschlands wird in Fischbach eröffnet und
ermöglicht einen luftigen Spaziergang über
den Kronen des Pfälzerwaldes. 
Der hölzerne
Pfad steht im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Vogesen.
Er wird von 19 Stahlstämmen getragen, ist insgesamt
200 Meter lang und sogar für Rollstuhlfahrer
zugänglich. Zehn Mitmach-Stationen vermitteln
unterwegs spielerisch alles Wissenswerte rund um
die Baumkrone – und was sich in den Wipfeln
alles abspielt. Besonders imposant ist der Rundblick
vom 35 Meter hohen Turm. Auf einer kleinen Plattform
verdeutlicht eine Station der Pädagogischen
Hochschule Heidelberg die Zuckerproduktion durch
Photosynthese – mit Hilfe von Solarzellen
und so, dass es auch die jüngsten Besucher
verstehen. In der Spechtstation wird nur ein paar
Meter weiter deutlich, warum der muntere Vogel eigentlich
permanent klopft und wofür er seine dolchartige
Zunge braucht. Die Mutigeren erleben auf einem Teilstück
mit schwankenden Planken hautnah das Gefühl
von Höhe und Hängebrücke
und können sich einen spektakulären Abgang
verschaffen. Am Ende des Parcours geht’s auf
einer Seite steil bergab: Hier kann der Pfad aus
24 Metern Höhe per Rutsche verlassen werden.
In der Pfalz eröffnete
Deutschlands erstes Wipfelrestaurant: Hochgenuss
in der Baumkrone
Zu Winzersekt und Wildschweinschinken geht es in
der Pfalz jetzt
in die Kronen: Auf dem Bauwipfelpfad in Fischbach
im Dahner Felsenland verwöhnt Chefkoch Norbert
Wölker von Juni an die Gäste in
Deutschlands erstem Wipfelrestaurant mit himmlischem
Genuss unter
Sternen. 
Auf der Speisekarte
stehen vor allem Pfälzer Spezialitäten
wie Wasgauforelle, Karottenrahmsuppe und Steaks
vom Wildschwein.
Geschlemmt wird bei Kerzen- und Mondschein ganz
romantisch in bis zu
18 Metern Höhe auf Plattformen und Holzstegen,
die auf einer Länge
von 270 Metern durch die Baumwipfel des Pfälzerwaldes
führen.
Zwischen Suppe und Hauptgang weiht ein Experte in
die dunklen
Geheimnisse der Pfalz ein. Er informiert nicht nur
über die reizvolle
Landschaft, sondern auch über die tierischen
Bewohner des
Biosphärenreservates Pfälzerwald und ihren
natürlichen Lebensraum bei
Nacht. Zum Dessert geht's wenige Kilometer von der
Grenze zum Elsass
entfernt nicht nur kulinarisch ganz hoch hinaus:
Die Waldfruchtgrütze
mit Vanillecreme wird unter der 35 Meter hohen Aussichtsplattform
angerichtet. Deutschlands erster Baumwipfelpfad
registrierte seit
seiner Eröffnung vor drei Jahren fast eine
halbe Million Besucher.
Bis zu 80 Personen können beim Wipfeldinner
in den Kronen die Korken
knallen lassen
denn die Pfalz gilt auch unter Weinkennern längst
als Geheimtipp für herausragende Gewächse.
Rund um den Baumwipfelpfad organisiert das Biosphärenhaus
Pfälzerwald 2006 zahlreiche Sonderveranstaltungen.
Bereits Anfang April geht es auf die Jagd nach dem
seltsamsten Vogel der Pfalz
der fabelhaften Elwetritsche. Zu Ostern können
Kinder und Erwachsene mit Nachtsichtgeräten
nicht nur Ausschau nach Meister Lampe, sondern auch
nach Eulen und Fledermäusen halten. Während
der Sommermonate können kleine und große
Abenteurer im Schlafsack auf dem Baumwipfelnacht
übernachten.
Pfälzerwal/Nordvogesen
Am Königsbruch 1
66996 Fischbach bei Dahn
Telefon (06393) 92100
https://biosphaerenhaus.de-html.com